Wieder ging es um die legendäre Schatzkiste, die irgendwo in Überlingen im Bereich der Uferpromenade am Mantelhafen versteckt wurde.
Wir waren zu spät dran, denn die Kiste hatte sich schon der Tauchveteran Hans Boss vom Tauchclub Freiburg, um 8.20 Uhr in 15 m Tiefe in der Nähe des Hafens geangelt.
Es ist das 39. Dreikönigstauchen und unser Verein war mit 6 Leuten eigentlich etwas spärlich vertreten. Zwei davon sind zumindest in den Thermen Überlingens abgetaucht.
Es waren dieses Mal, wahrscheinlich wetterbedingt, nicht so viele Taucher wie in manchen Vorjahren da. Schätzungsweise dürften es dieses Jahr ca. 200 Taucher gewesen sein.
Wir wagten uns zu Dritt in den +3° C warmen Bodensee. Die jedoch -5 ° C Außentemperatur waren erheblich unangenehmer.
Zu Tauchbeginn wurde man registriert und man durfte sich nur eine Stunde unter Wasser aufhalten. Nach dem Tauchgang musste man sich wieder melden, dass man das Wasser verlassen hat.
Über eine Holzleiter oder Aluleiter ging es dann am Mantelhafen ins kalte Nass. Diesmal durften wir rechts entlang der Promenade tauchen.
Die Sicht unter Wasser war fantastisch (mindestens 20 m). Fische (Saiblinge) gab es genug zu sehen.
Nach dem Tauchgang folgte anschließend der geselligere Teil – Glühwein und Bratwurst. Aufwärmen war dringend angesagt, weil, wie gesagt, der See ist nicht kalt aber die Außentemperatur unangenehm – für mich zumindest.
Dann ging es in die „Greth“ zum Essen. Es gab aber immer noch zwei Personen, welche sich in den Kopf setzten in den See springen zu müssen. Na ja, es wurde fast ein Nachttauchgang. Gegen 16.00 Uhr gab es noch einen Tauchgang beim Fährhafen in Meersburg. Etwas enttäuschte Gesichter nach dem Tauchgang, weil es so gar nichts diesmal zu sehen gab. Die beiden hatten dann aber auch genug und wir traten die Fahrt nach Hause an.