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Ausfahrt zum Indoor-Tauchen nach Siegburg ins "dive4life" |
Die kalte Jahreszeit eignet sich einerseits ideal zur Vermittlung der Tauchtheorie im Unterrichtsraum und ist andererseits so gar nicht dazu angetan, Einsteigern den Spaß am Tauchen im Freigewässer zu vermitteln.
Allerdings gibt es seit geraumer Zeit in Deutschland verschiedene Indoor-Tauchzentren, die auch nach den Ausbildungsrichtlinien des VDST zertifiziert sind.
Wir haben diese Möglichkeit genutzt, um unseren diesjährigen Einsteigern und den DTSA**- und DTSA***-Anwärtern die Möglichkeit zu geben, sich auf bis zu 20 m Tiefe mit verschiedenen Übungen aus den späteren Prüfungstauchgängen vertraut zu machen und die noch fehlenden Prüfungen aus dem Apnoe-Teil abzulegen.
Hierzu haben wir uns für eine Ausfahrt in das Indoor-Tauchzentrum dive4life in Siegburg entschieden, das Susanne, Carmen und ich bereits bei früherer Gelegenheit erkundet hatten.
Unsere Idee traf in der Abteilung auf reges Interesse, sodass wir schnell 15 Teilnehmer zusammen hatten. Hinzu kamen noch 4 externe Teilnehmer aus der Tauchgruppe des SV Oberkochen mit TL Volker.
Am frühen Samstagmorgen - die Jahreshauptversammlung vom Vortag war kaum vorüber - trafen wir uns zur Abfahrt am Paladion. Hans-Jürgen hatte dankenswerterweise einen enormen "Mannschaftsbus" organisiert, sodass wir samt Gepäck nur zwei Fahrzeuge für die gesamte Gruppe benötigten. Die zweite "Fuhre" übernahm Susanne.
Böblingen, 6:30 Uhr - Abfahrt
Nach knapp drei Stunden (inklusive einem kurzen Kaffeestopp) kamen wir in Siegburg an, wo wir aufgrund der straffen Organisation des Tauchzentrums ruckzuck eingecheckt und mit Blei und Flaschen versorgt waren.
Nach einer kurzen Begrüßung und Gruppeneinteilung hieß es dann auch schon "Ladies und Gentlemen - an die Geräte!".
Carmen und Susanne übernahmen die Sicherung bei den Apnoe-Übungen, sodass sich nacheinander alle DTSA**- und DTSA***-Kandidaten am Abstiegsseil auf 5 m, 7,5 m und 10 m versenken konnten.
Die Tauchlehrer Hans-Jürgen, Volker und Frank machten sich mit den DTSA*-Anwärtern auf den Weg zum ersten Erlebnistauchgang. So vergingen die ersten zwei Stunden wie im Flug.
Danach waren mehrere Tauchgänge für DTSA** und DTSA*** angesagt: Aufstieg ohne Flossenbenutzung, Aufstieg unter Wechselatmung, Abgeben des Hauptatemreglers etc.
Für die Ausbilder gab es alle Hände voll zu tun, und unsere beiden Trainer-C-Anwärterinnen gaben mit sichtlichem Engagement Tipps und Tricks an die Kursteilnehmer weiter. Zwischen den geplanten Tauchgängen hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, nach Lust und Laune selbstständig abzutauchen, da das Becken ständig mit mehreren Kameras überwacht wird.
Unablässig werden die Tauchflaschen neu befüllt, sodass nach dem Auftauchen bei Bedarf sofort wieder eine volle Flasche zur Verfügung steht.
| Der "Tatort": Das 20 m tiefe, 27 °C warme Tauchbecken. | |
| Ihnen entging nichts: Carmen und Susanne bei der "Buchführung", d. h. beim Protokollieren der absolvierten Prüfungen. |
Am späten Nachmittag war dann aber irgendwann doch bei allen nach vier, fünf, sechs Tauchgängen à 30 bis 45 Minuten "die Luft raus", und so packten wir unsere Sachen zusammen und wanderten ein Stück in die Innenstadt, um dort "beim Spanier" diese Ausfahrt ausklingen zu lassen.
Nach einem abwechslungsreichen Tauchtag:
Die Teilnehmer der Abteilung Tauchen und Gast-TL Volker.
Kurz vor 23 Uhr waren wir dann wieder in Böblingen, wo ein anspruchsvoller, aber erfüllter Tauchtag zu Ende ging.
Veröffentlicht am 20.03.2011
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